Gestern & Heute

Warum der Name „Jute-Center“?

In Delmenhorst wurde bereits 1871 Jute gesponnen und verwebt. In diesem Jahr nahm die Hanseatische Jutespinnerei Vogt, Wex & Co seine Produktion auf.

Die Gesellschaft Jute-Spinnerei und Weberei Bremen übernahm im Jahr 1932 die Hanseatische Jute-Spinnerei und Weberei AG in Delmenhorst (gegr. 1870) und gelangt so in den Besitz des heutigen Betriebsgrundstückes am Bahnhof in Delmenhorst. Noch heute spricht man vom Areal zwischen Weber- und Richtstraße, zwischen Stedinger Straße und Mühlenstraße als der „Jute“.

Im Jahr 1973 schaffte man sich ein zweites Standbein und baute neben der Produktion eine Handelskette auf. Es wurde in einer Webereihalle des Delmenhorster Werkes ein Teppichbodenmarkt eröffnet. Dies war die Grundsteinlegung für die heutige Einzelhandelskette.

1997 kommt nach 126 Jahren Juteproduktion in Delmenhorst das Aus.

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1. Jute März 1978                                     Jute Mai 1996, Foto: dk                        Jute März 1997, Foto: Schilling/dk

 

Am 11. Mai 1999 ist es soweit. Der Grundstein für das heutige „Jute-Center“, selbstverständlich benannt nach seinem historisch interessanten Standort, wurde durch den damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski (SPD) gelegt. Es entstand ein innerstädtischen Einkaufscenter mit einer Flächengröße von 50.000 m², davon ca. 30.000 m² Mietfläche.

Im Jahr 2000 konnte man den Fachmarktbereich eröffnen, 2001 feierte man die Eröffnung der Passage und des 4.200 m² großen Extra-Verbrauchermarktes. Der Vorplatz des Centers wird eingerahmt vom Kino MaxX, dem Gastronomiebetrieb Riva sowie der Diskothek Retro. Das alte Verwaltungsgebäude blieb auf dem Gelände erhalten.

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Jute 2009